Badeärztin Gudrun Nebel neu im MVZ
Vorteile auch für begleitende Angehörige - Offene Badekuren werden wieder wichtig

Badeärztin Gudrun Nebel (r.) mit dem Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums, Dr. Karsten Gericke	- Foto: BleßSeit April 2009 besteht im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Gebäude der Kirchberg-Klinik eine praktische Arztpraxis. Badeärztin Gudrun Nebel, die bisher in einer Gemeinschaftspraxis in Bad Lauterberg arbeitete, hat hier ihre Räume bezogen. Sie arbeitet hier als „ganz normale Hausärztin“, die für ihre Patienten alle Facharztberichte sammelt und so den Überblick über die Krankengeschichten hat. Sie versucht so, ein Gesamtbild von dem Menschen zu haben und nimmt sich auch entsprechend Zeit für Gespräche mit den Menschen, die zu ihr kommen.

Daneben kommen zu ihr auch begleitende Angehörige von Herzpatienten aus der Kirchberg-Klinik, die sich während der Reha des Herzkranken selbst erholen wollen und nun Zeit für ihre eigenen Beschwernisse haben, die sonst immer hinten an stehen müssen. Da kommt ihr die Ausbildung zur Badeärztin sehr zugute. Hier werden die offenen Badekuren wieder sehr wichtig.

Es macht sich positiv bemerkbar, wenn Reha-Patienten und ein Angehöriger gemeinsam in Bad Lauterberg sind, ist ihre Erfahrung. Beide leben die drei Wochen zusammen, verarbeiten gemeinsam die Folgen der Herzoperation und können beispielsweise gemeinsam an den Ernährungskursen der Klinik teilnehmen. Da ist der Übergang in den Alltag nach dem Klinik-Aufenthalt viel leichter.


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